Gruibinger Brotbier? Was ist denn das?

Die Gruibinger Braumeister Hans-Dieter und Christoph Hilsenbeck haben das große Ganze im Blick: Eine gesunde Gesellschaft in einer lebenswerten Zukunft.
Brotbier macht Appetit auf Nachhaltigkeit und zeigt, wie gut Verantwortungsbewusstsein schmecken kann. Die Gruibinger Brauerfamilie mit der großen Tradition denkt nicht erst seit heute an morgen und braut bereits erfolgreich gegen den Trend der Wegwerfmentalität an.

Hintergrund:
Millionen Backwaren werden Jahr für Jahr in Deutschland „entsorgt“ – Dabei wissen wir doch eigentlich: Essen wirft man nicht weg. Im Vaterunser bitten wir um die Gabe des täglich‘ Brot.

Gruibinger Brotbier Flasche

Daher liegen den Hilsenbecks zwei Dinge am Herzen: „Es ist nicht nur schade um die Lebensmittel, sondern die Entsorgung schafft auch ein völlig falsches Bewusstsein, das unserer Gesellschaft nicht gut tut“.

Die Lösung:
Durch intensive Tüftelei haben Vater und Sohn Hilsenbeck ein Verfahren entwickelt, um aus regionalem Altbrot ein Bier mit 14 Prozent Stammwürze, 5,6 Prozent Alkohol und gleichbleibendem Geschmack zu brauen. Ein echtes Generationenprojekt für Nachhaltigkeit und neues Denken.

Klingt gut. Aber wie schmeckt das Brotbier nun? Es hat eine fruchtige, weiche Note, eine durch die Malzmischung bedingte vollgelbe Farbe sowie einen cremigen Schaum, es ist süffig, rund im Geschmack und überzeugt dennoch mit eigenem Charakter. Die sanfte Hopfenbittere sorgt für einen feinen Abschluß.

Kurz gesagt:
Es läuft,
das neue Bier.
Ist es denn wirklich ein „Bier“?
Dürfen die denn das überhaupt so nennen?
Da war doch was: Wasser, Malz, Hopfen und Hefe – fertig ist das Reinheitsgebot. Von Brot war nicht die Rede.

Sie dürfen. Hochoffiziell vom Amt bestätigt. Denn die Bierverordnung kennt die „Besonderen Biere“. Was der Verbraucher nach dem Genuss eines Schlucks vom Brotbier mit einem Zungenschnalzen zum Ausdruck bringt, ist auch offiziell anerkannt: Das Neue aus der Gruibinger Lammbrauerei ist „besonders“ und „Bier“
gleichermaßen und besonders nachhaltig.

Das Brotbier schmeckt also wie ein echt gutes Bier schmecken muss, es verströmt die köstlichen Aromen, die dem Bierkenner das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen, und – es ist ein Bier. Die Idee dahinter setzt dem Bier die Schaumkrone auf. Könnte man besser unterstreichen, dass Bier Genussmittel wie auch Lebensmittel gleichermaßen ist?!
Es ist die in Flaschen abgefüllte Essenz dessen, was Generationen wohl meinten, wenn sie vom Bier als flüssigem Brot sprachen.

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Auf die Wertschätzung unserer
Grundnahrungsmittel! Prost!